Sinn u. Ziel

Es gibt viele Gründe für ein Hobby namens „Modellbahn“

Es gibt den Bastler, den Spieler, den Eisenbahnfreak, den Techniker, den Elektroniker, den Computerfan, den Sammler, den Historiker, den Planer, den Vereinstyp, den Präsentator, den Geschäftsmann, den Experten, den Genießer und Betrachter…….die Anlage entspricht dann einerseits der Vorrangigkeit dieser Motivationen und den diversen eigenen Talenten, andererseits auch drei wichtigen Faktoren: Zeit, Geduld und – leider – Geld.

Ich habe schon als Kind von einer Modellbahnanlage geträumt, habe immer schon gerne geplant und technische Probleme gewälzt, bastle sehr gerne, und war später auch fasziniert von den Möglichkeiten eines Computers.

Die durchschnittliche Zeit eines Normalbürgers vor dem Fernseher habe ich viele Jahre im ‚Eisenbahnzimmer‘ verbracht. Geduld war zwar vorhanden, aber nicht bis zur absoluten Genauigkeit. Funktionale Kriterien haben bei mir Priorität gegenüber Detailgenauigkeit und historischen Faktoren. Eine gelungene Planung, eine gelungene Simulation der Wirklichkeit entschädigten für viele Stunden Montagetätigkeiten oft unter unmöglichen Bedingungen. Im Laufe von mindestens 10 Jahren haben viele gutbezahlte Überstunden zwar Zeit gekostet, aber für die notwendige finanziellen Ausstattung gesorgt.

Mein von Anfang präsentes Ziel war, in einer halbwegs optisch schönen Anlage einen funktionierenden computergesteuerten Fahrplanbetrieb von vielen Zügen betreiben zu können, mit möglichst realistischem Fahrverhalten und mit möglichst wenigen Störfällen.

Vor allem das letzte Ziel erforderte einige nicht geplante Anpassungen und manche Reduzierungen des ursprünglichen Planes. So mussten etwa 20% der Loks aus dem Verkehr gezogen werden, darunter überlange Loks, Dampfloks mit Lenkrädern, aber auch Loks, von denen baugleiche klaglos funktionieren. Weiter einige Triebwagenzüge, die entweder zu tief gebaut waren oder aus unerfindlichen Gründen manchmal entgleisen.

 

….noch in Bearbeitung…..