Bau

Holz:

Nach komplett vorliegendem Gleisplan (Wintrack) mit Berücksichtigung der notwendigen Ausschnitte Baubeginn mit einer rechteckigen Grundplatte in 80 cm Höhe auf Metallfüßen. Die Platte reicht bis zur Wand auf allen vier Seiten, ist dort auch an einigen Stellen befestigt und weist zur Zimmerwand vier Ausschnitte auf. Das Zimmers misst etwa 420 cm mal 270 cm.

Zwei freie ca. 40 cm tiefe Bereiche befinden sich vor den Fenstern, damit diese auch zu öffnen und reinigen sind, ein dreieckiger Ausschnitt liegt an einem der Ecken. Diese drei Ausschnitte dienen auch zur Erreichbarkeit der Anlage von hinten. Der vierte Ausschnitt liegt am Vorderrand der Platte, wo sich auch die Eingangstüre befindet. Hier ist Platz für 2 Sessel. Die hinteren Ausschnitte sind durch Landschaftsteile am Anlagenrand und Panoramen an der Mauer und – mobil – vor den Fenstern nicht gleich erkennbar.

Im Zentrum der Platte befinden sich zwei sehr große Ausschnitte, die Zugriff zum Inneren der Anlage geben und oben von der letzten Gleisebene abgeschlossen sind. Dort gibt es zusätzlich drei rundliche abhebbare gleislose Landschaftsteile.

Unterhalb der Anlage liegen an Stellen, die nicht unbedingt von unten zugänglich sein müssen, mehrere kleine Schränke mit Stauräumen, PC, Staubsauger etc., weiter einige senkrechte Platten, auf denen diverse Module und Kleinteile befestigt sind (vor allem Decoder). Die ersten Decoder waren auf der anfangs gut zugänglichen Grundplatte befestigt, sind aber jetzt im Servicefall schwerer erreichbar.

Auf der Platte und den Trassen der gesamten Anlage sind jeweils ein Raster mit 5 cm Abständen inclusive Koordinaten eingezeichnet, der dem Raster des digitalen Gleisplanes entspricht. Das Programm zeigt für jeden gewählten Punkt die Koordinaten an.

Entsprechend der Koordinaten des Gleisplanes wurden die Gleisverläufe und Weichen auf den Platten eingezeichnet und nach und nach die Trassenbretter entsprechend ausgeschnitten und entsprechend der Höhenangaben im Gleisplan ca. alle 30 bis 50 cm auf viereckigen Säulen montiert. Die Ebenen sind mit stabilen senkrechten rechteckigen Brettern miteinander verbunden, zur Stabilität jeweils in anderen Drehrichtungen zueinander. Auf diesem Gerüst sind die Kabel, die Kabelklemmen, manche Decoder und elektronische Bauteile befestigt.

Gleise und Weichen:

Solange die Trassen noch gut zugänglich waren, wurden die Gleise und Weichen verlegt (Fleischmann Piccolo mit Schotterbett), befestigt mit Gleisnägel. Das ging umso leichter, desto weicher das verwendete Holz war, was leider bei den ersten Metern nicht der Fall war.

Fast alle Weichenantriebe sind an den sichtbaren Stellen unterflur eingebaut, dazu waren entsprechende Einschnitte im Holz und damit manchmal millimetergenaues  Arbeiten notwendig. Die Einschnitte mussten groß genug sein, um die defekten Weichenantriebe später von der Weiche lösen zu können, ohne die mit Gleisschotter schon fix verklebte Weiche dabei anheben zu müssen.

Das Gleismaterial wurde mit leitenden Schienenverbindern und an den Blockenden (ca. alle 1,5 Meter) mit Isolierschienenverbindern verbunden.

Elektrik:

Im Verlauf eines Blockes erfolgte die Stromzufuhr entweder mit Anschlussklemmen oder meist mit Schienenverbindern mit angelötetem Kabel. Das billigere Anlöten der Drähte an die Schienen hatte keine Zukunft. Die Enden nicht sichtbarer Stumpfgleise lassen sich, wenn man hier das Gleisbett kurz abschneidet sehr praktisch direkt in Klemmleisten einführen und so versorgen. Die Drähte führen meist zu  einer knapp unter dem Gleis, bzw. der Weiche befestigten Klemmleiste, die, mit einer Nummer versehen auf die spätere Verkabelung mit Decodern wartet. Diese Decoder (Besetztmelder und Weichendecoder) liegen halbwegs in der Nähe von den jeweils versorgten 8 Weichen oder Gleisen an gut zugänglichen Stellen. Bei bis zu 26 Kabelanschlüssen an einem Decoder, den Verbindungen der Decoder untereinander, Stromversorgungen durch Trafos und Boostern, Signalen, Kupplungsgleisen etc. kommt ein unglaubliches Netzwerk an Leitungen (gesamt fast 1000)mit dicken Kabelbäumen zustande, das auch bei strenger Farbgebung der Kabel sehr schnell unübersichtlich wird. Letztlich ist diese Unübersichtlichkeit aber ohne Belang. Wichtig sind die exakte Bezeichnung der Bauteile an beiden Enden und gut sichtbare und bezeichnete Verteilungsstellen der diversen Stromkreise, weiter auch die exakte Farbgebung der Plus- und Minuskabel.

Die Kabel und Kabelbäume sind mit angeschraubten Kunststoff- oder Metallhaltern und häufig auch mit Klebestreifen an den Plattenunterseiten und Stützen befestigt. Verwendet sind ausschließlich Litzen mit Aderendhülsen, keine verlöteten Teile. Zahlreiche vorbefestigte Kabelhalter erleichtern später das fixe Verlegen der Kabel.

In einem abgeschirmten Bereich liegen 4 Trafos, 3 Boosterbausteine für die Übertragung der digitalen Informationen an die drei getrennten Stromkreise (unten, Mitte, oben), 3 Spannungsregler und je 3 Anzeigeinstrumente für Spannung und Stromstärke. Die Schattenbahnhöfe haben jeweils eigene Stromabschaltungen.

Landschaft: – Text in Bearbeitung –